Kostenquote, Replikationsmethode, Fondsvolumen und Steuerstatus prägen, wie ein ETF im Depot arbeitet. Ein Überblick über die wichtigsten Kriterien vor der Auswahl.
6 Min. Lesezeit·14. Januar 2026
ETFs bilden einen Index passiv ab und bündeln damit den Wertverlauf vieler Einzelwerte in einem einzigen Papier. Vor dem Kauf lohnt der Blick hinter das Etikett: nicht jeder MSCI-World-ETF ist mit dem nächsten identisch.
Vier Kennzahlen, die den Unterschied machen
Total Expense Ratio (TER): laufende Kosten pro Jahr; typisch 0,05–0,60 %.
Replikationsmethode: physisch (voll oder Sampling) versus synthetisch (Swap).
Fondsvolumen: unter 100 Mio. € steigt das Risiko einer späteren Schließung.
Ertragsverwendung: thesaurierend versus ausschüttend — steuerlich und für die Wiederanlage relevant.
Was ETFs nicht sind
ETFs sind kein Freibrief für Renditegarantien. Wer den globalen Aktienmarkt kauft, kauft auch dessen Schwankungen. Historische Renditen sagen wenig über die nächsten fünf oder zehn Jahre.
Auch die Diversifikation kann trügen: Ein „All-World"-ETF gewichtet Einzelunternehmen mitunter hoch, weil die Marktkapitalisierung das Regelwerk bestimmt.
Dieser Beitrag ist redaktionell aufbereitet und dient der allgemeinen Information. Er ersetzt keine individuelle Anlageberatung und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf konkreter Produkte dar.
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